Geschriebenes mit den Augen anzusehen oder Worte die nebeneinander stehen zu betrachten,
sondern Geschriebenes geistig wahrzunehmen, in sein Denken einzufügen,
Worte zur Phantasie werden zu lassen.
Lesen ist zuzulassen, dem geschriebenen Wort Leben zu geben.
Josef Anton Duffner (*1946)
Guten Morgen,
heute morgen habe ich einen Newsletter bekommen - nichts ungewöhnliches , da wir alle täglich mit Informationen überhäuft werden. Und doch hat mich diese Mail eine Stunde lang begeistert, ja regelrecht fesselt: eine wunderbare Ansammlung von Büchern. Neue und alte -neu aufgelegt-, Romane, Sachbücher, Biographien, Krimis, Kinderbücher und und und.
Jetzt, wo die kühlere Jahreszeit beginnt, Du die Gartenbücher zur Seite legst und den Liegestuhl winterfest verstaust, ist die Zeit, sich mit Lesefutter für den nahenden Winter einzudecken.
Ein verregneter Herbstnachmittag in einem kleinen aber feinen Buchladen macht Dir den Abschied vom Sommer leichter und lässt ein paar Stunden wie im Flug vergehen.
Der über die Sommermonate vernachlässigte alte Sessel wird wieder zur Oase für geistige Ausflüge in die Welt der Phantasie: Personen, Orte und Geräusche entstehen wie von selbst vor Deinem geistigen Auge. Kopfkino vom Feinsten. Bunte Bilder, wie nur Du sie zeichnen kannst.
Welches Genre Du auch bevorzugst, ob Du lieber mit einem handlichen Taschenbuch oder einem 800-Seiten-Schmöker auf die Reise gehst, Lesen bildet nicht nur, sondern lässt Dich Ruhe finden und entspannen. Gibt es einen schöneren Zeitvertreib für nasskalte und dunkle Tage?
Also, stimme Dich schon einmal auf die kommende Lesezeit ein und begib Dich auf die Suche nach Deinem Lieblingsexemplar. Und, wer weiß. auch wenn Du im Oktober nicht zur Buchmesse gehst, findest Du mit Leichtigkeit vielleicht auch schon die ein oder andere Idee für ein Weihnachtsgeschenk - auch wenn bis dahin dann doch noch ein bisschen Zeit vergeht...
Ich wünsche Dir viel Lesefreuden und einen schönen Tag.
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